Unterstützung fachlicher Fort- und Weiterbildung für ehrenamtliche Sterbe- & Trauerbegleitung

Pressestimmen

Unsere Arbeit und die der von uns unterstützten Initiativen findet auch öffentliche Resonanz. Hier finden Sie eine Auswahl an Veröffentlichungen und Berichten.

Unser gemeinsamer Weg geht weiter

Veröffentlichung im EXTRABLATT Hennef

Palliativ-Stiftung Felix stellt sich nach Verlust neu auf

Als Familienstiftung, die sich der Unterstützung der ehrenamtlichen palliativen Arbeit verschrieben hat, ist die Familie Felix theoretisch auf den Verlust eines geliebten Menschen vorbereitet. Nach dem plötzlichen Tod des Mitbegründers und Vorsitzenden im November 2024 standen Ehefrau, Sohn und Schwiegertochter dennoch vor einer tiefgreifenden Zäsur. Der Verlust war nicht nur menschlich ein schwerer Einschnitt, sondern brachte auch organisatorische Herausforderungen mit sich. Dennoch lautet das klare Signal: „Unser gemeinsamer Weg geht weiter.“

Nachdem die Gremien neu besetzt wurden, richtete die Stiftung ihre Arbeit neu aus. Ziel war es, die Strukturen zu stärken, transparenter zu arbeiten und das Profil der Stiftung weiter zu schärfen. Auch der Außenauftritt wurde modernisiert: Neben neuen Flyern und Visitenkarten entstand mit lokaler Unterstützung eine Website, die über Projekte, Ziele und Unterstützungsmöglichkeiten informiert.

Bereits im Juni 2025 konnte ein erster Meilenstein erreicht werden: Die PSF spendete 10.000 Euro an den Lebenskreis e.V. in Hennef und unterstützt damit die Fort- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Sterbe- & Trauerbegleitung in ihrer Region.

Die Familie Felix ist zuversichtlich, dass die Stiftung durch diese Weiterentwicklung noch mehr Menschen erreichen und für die Bedeutung der Palliativarbeit sensibilisieren kann. So bleibt die Idee der Stiftung lebendig.

Großzügige Spende der Palliativ-Stiftung-Felix“ – Bericht im Stadtecho Hennef

Großzügige Spende der Palliativ-Stiftung-Felix

Bericht im Stadtecho Hennef (Transkript d. Veröffentlichung)

Der Lebenskreis e. V. hat 10.000 Euro für neue Projekte erhalten

Gertrud, Gordon und Claudia Felix bei der Danksagung durch Hans-Jürgen Krebs in den Räumen des „Lebenskreis“

Hennef. Leider konnte der Gründer der Stiftung Hans-Georg Felix den ersten Ertrag aus der Stiftung nicht mehr miterleben, er verstarb im letzten November. Dennoch führen seine Frau Gertrud Felix und ihr Sohn Gordon Felix sowie die Schwiegertochter Claudia Felix die Stiftung weiter. Ziel ist es, den Hennefer Hospizverein „Lebenskreis e. V.“ finanziell zu unterstützen. So soll eine nachhaltige und möglichst finanzunabhängige Basis für die qualifizierte Ausbildung der ehrenamtlich Mitarbeitenden auch weiterhin gewährleistet werden. Auch eine adäquate fortlaufende Fort- und Weiterbildung wird so einfacher möglich.

Insbesondere für den Bereich der Trauerangebote, für die es keinerlei Förderprogramme von dritter Seite gibt, ist die großzügige Spende eine wertvolle Unterstützung. So kann der „Lebenskreis“ jetzt schon lange angedachte Projekte, wie z. B. „Kleine Auszeit – Spaziergänge für Trauernde“, „Mutmachseminare – die Trauer anderer verstehen und damit umgehen“ oder das „Café Lebenskreis – ein Trauercafé in Seniorenheimen“ umsetzen.

„Letzte Hilfe“ Kurs – Hospizverein Lebenskreis, Hennef (Artikel, Apr 2024)

Letzte Hilfe – am Ende wissen wie es geht

Bericht über „Letzte Hilfe“-Kurs des Hospizvereins Lebenskreis im Mitteilungsblatt Hennef (Transkript d. Veröffentlichung)

Hospizverein LEBENSKREIS vermittelt Basiswissen

Das Lebensende und das Sterben machen uns als Mitmenschen oft hilflos. Uraltes Wissen zur Sterbebegleitung ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen. Der Hospizverein LEBENSKREIS e. V. bietet deshalb einen Kurzkurs zur „Letzten Hilfe“ an.

Im „Letzte Hilfe“-Kurs lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können. Wir vermitteln Basiswissen, Orientierungen und einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, die nicht auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.

Im Kurs sprechen wir über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens. Wir thematisieren mögliche Leiden als Teil des Sterbeprozesses und wie wir bei der Linderung helfen können. Zudem gehen wir darauf ein, wie man mit den schwereren, aber auch den leichteren Stunden umgeht. Wie auch bei der „Ersten Hilfe“ soll die „Letzte Hilfe“ Wissen zur humanen Hilfe und Mitmenschlichkeit in schwierigen Situationen vermitteln.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier:
www.letztehilfe.info

Der Kurs ist für Privatbesucherinnen und -besucher kostenfrei, bedarf aber der vorherigen Anmeldung, denn die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 16 Personen.

Der Kurs findet am 29. April im Hospizverein LEBENSKREIS e. V., Hennef, Kurhausstraße 1, statt und dauert von 10 bis 14 Uhr (inklusive 30 Minuten Pause).

Anmeldung:
Telefon: 02242 / 917037
E-Mail: lebenskreis@hospizverein-hennef.de

Lokaler Presseartikel „Stiftung unterstützt Trauer- und Sterbebegleitung“ (Anzeigenblatt Hennef, Frühjahr 2024)

Stiftung unterstützt Trauer- und Sterbebegleitung

Lokales Stadt/Anzeigenblatt aus Hennef (Transkript d. Veröffentlichung)

Den ambulanten Hennefer Hospizverein „Lebenskreis“ im Bereich der Trauer- und Sterbebegleitung zu unterstützen, war die Motivation von Gertrud und Hans-Georg Felix sowie deren Schwiegertochter Claudia und Sohn Gordon Felix für die Gründung der „Palliativ-Stiftung Felix“ vor rund zwei Jahren. Die Arbeit der Familienstiftung stellten Gertrud und Hans-Georg Felix nun Bürgermeister Mario Dahm vor, der sich für das ehrenamtliche Engagement bei einem gemeinsamen Gespräch herzlich bedankte.

Zum Hospizverein „Lebenskreis“ gehören 72 Ehrenamtler, die im Bereich der Trauer- und Sterbebegleitung ausgebildet sind. Sie kümmern sich unentgeltlich um kranke Menschen und ihre Angehörigen. Um auf dem neuesten Stand der Palliativ-Betreuung zu sein, sind Fortbildungen für die aktiven Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler notwendig. Und da unterstützt nun die „Palliativ-Stiftung Felix“ den Hospizverein „Lebenskreis“.

Weitere Infos zum Hospizverein sind zu finden unter:
www.hospizverein-hennef.de

Zeitungsartikel vom 06.03.2024, Rhein-Sieg Rundschau

Unterstützung für die Helfer der Sterbenden

Artikel in der Rhein-Sieg-Rundschau (Transkript d. Veröffentlichung)

Hans-Georg und Gertrud Felix haben eine Stiftung gegründet und wollen mit den Zinsen die Fortbildung des Hospizvereins finanzieren

Von Klaus Heuschötter

Hennef. Mitunter ist es schwierig, Gutes zu tun. Hans-Georg und Gertrud Felix aus Hennef hatten sich vorgenommen, in Form einer gemeinnützigen Stiftung „etwas zurückzugeben“ in ihrem Leben. Das war leichter gesagt als getan. Mehr als zwei Jahre dauerte es, bis auch die letzte bürokratische Hürde überwunden war. Mitte 2023 ist die Palliativ-Stiftung Felix an den Start gegangen.

Mit ihrer Stiftung verfolgen die Eheleute einen klar umrissenen Zweck: Die Zinsen, die das bei der Kreissparkasse Köln angelegte Kapital abwirft, sollen für die Fortbildung der Frauen und Männer verwendet werden, die in Regie des Hennefer Hospizvereins Lebenskreis Sterbende und Trauernde begleiten. Nicht nur an dem Geld, das sie als Stiftungskapital zur Verfügung gestellt haben, ist zu erkennen: Der 80-Jährige und die 78-Jährige sind mit Überzeugung und Herz bei der Sache. Beide sind auch in der Betreuung Schwerkranker nicht unerfahren. Sie betonen, dass letztlich nur gut geschulte Kräfte die anspruchsvolle Aufgabe gut erfüllen könnten. Da die Grundausbildung gefördert werde, wollten sie explizit die Fort- und Weiterbildung unterstützen.

„Hierfür benötigt der Lebenskreis qualifizierte Koordinatoren und viel Geld“, weiß Hans-Georg Felix. Bei Kursen, die sich über mehrere Monate hinzögen, fielen pro Kopf Kosten von bis zu 3000 Euro an. Idee der Stiftung ist, dem Hospizverein bei dieser Bildungsarbeit dauerhaft eine finanzielle Unabhängigkeit zu ermöglichen. Davon, so der frühere Unternehmensberater Felix, profitiere auch das neue Sibilla-Hospiz in Bödingen. Denn dessen Betreuerinnen und Betreuer würden beim Lebenskreis geschult.

Mit der Stiftungsgründung ist für die Eheleute das Engagement keineswegs beendet. „Wir sind ja erst am Anfang und noch ganz klein“, sagt Gertrud Felix, die mit ihrem Mann den Stiftungsvorstand bildet. Sohn Gordon und Schwiegertochter Claudia sind Beisitzende. Der Familie geht es nun darum, weitere Unterstützerinnen und Unterstützer zu gewinnen. Insbesondere sind Zustiftungen gefragt, wobei es sich um mindestens 1000 Euro handeln sollte. Als Spenden sind auch kleinere Beträge willkommen.

Das Ehepaar Felix selbst hat nach eigenen Angaben einen Betrag in niedriger sechsstelliger Höhe als Stiftungskapital zur Verfügung gestellt. Dieses soll, wie künftige Zustiftungen, nicht ausgegeben werden, sondern anwachsen. Über die Verwendung der ersten Zinsausschüttung von Ende 2023 muss der Vorstand noch entscheiden.